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Kunstgussmuseum Lauchhammer - Schaudepot Bronzeschule

Schaudepot Kunstgussmuseum Lauchhammmer (Foto: ews Stadtsanierungsgesellschaft)

Umnutzung und Sanierung der ehemaligen Berufsschule

 

 

 

 

Thema:

Stadtumbau

Baukultur

Art:

Bauliche Maßnahme

Gebietstyp:

Innenstadt

Maßnahmetyp:

Soziale Infrastruktur und Verwaltung

Stadt/Gemeinde/Räumlicher Bezug:

Lauchhammer

 

Fotogalerie Kunstgussmuseum Lauchhammer - Schaudepot Bronzeschule 

 

Zielsetzung:

  • Schaffung eines kulturellen, touristischen und gastronomischen Zentrums
  • Beseitigung von Leerstand
  • räumliche Zusammenführung der Kunstgießerei und des Museums

 

Projektbeschreibung:

  • Das Konzept „Werkhof Kunstguss“ verfolgt das Ziel, das bauliche Ensemble aus ehemaligem Eisenwerk, der Produktionsstätte der Lauchhammer Kunstguss GmbH & Co. KG, der Friedens-Gedächtnis-Kirche, des Trautscholdtschen Hauses sowie der früheren Berufsschule für Metallberufe zu einem Kultur- und Tourismusstandort zu entwickeln.

    Als erster Baustein in diesem Ensemble wurde die um 1900 erbaute ehemalige Berufsschule nach langjährigem Leerstand durch die Stiftung Kunstguss Museum Lauchhammer grundhaft saniert und zum Museum umgebaut. Die Sanierung des gelben Klinkerbaus trug sowohl den denkmalrechtlichen Auflagen eines Einzeldenkmals sowie den neuen Nutzungsanforderungen als Schaudepot mit barrierefreier Zugänglichkeit in beiden Geschossen durch Einbau eines Fahrstuhles Rechnung.

    Auf einer Nutzfläche von 600 m² befindet sich eine einzigartige Sammlung von Modeln und Gussformen sowie Gusserzeugnissen aus Eisen und Bronze, die beginnend seit Ende des 18. Jahrhunderts in der Kunstgießerei hergestellt oder verwendet wurden.

    Das Vorhaben der Stiftung Kunstgussmuseum Lauchhammer wurde durch die Stadt aus dem Programm „Stadtumbau Ost – Teilprogramm Aufwertung“ und Mitteln aus dem EFRE-Kulturinvestitionsprogramm gefördert. Der Eigenanteil der Stiftung an den Fördermaßnahmen konnte durch Gelder der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und durch Lottomittel in einem finanzierbaren Rahmen gehalten werden.

 

Umsetzungszeitraum:

  • 2006 – 2007

 

Weiterführende Informationen:

 

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