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Stadt Kyritz – Vorreiter der Barrierefreiheit

Barrierefreier Platz in Kyritz (Foto: Stadt Kyritz)

Barrierefreie Wegeverbindungen und Freiflächen

 

 

 

 

 

 

Thema:

Barrierefreiheit

Art:

Bauliche Maßnahme

Gebietstyp:

Innenstadt

Maßnahmetyp:

Öffentlicher Raum

Stadt/Gemeinde/Räumlicher Bezug:

Kyritz

 

Fotogalerie Kyritz – Vorreiter der Barrierefreiheit

 

Zielsetzung:

  • Schaffung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum des Denkmalbereiches der Altstadt

 

Projektbeschreibung:

  • Die Stadt Kyritz hat es sich zur Querschnittsaufgabe gemacht in ihrem Verwaltungshandeln und insbesondere bei der Umsetzung von baulichen Vorhaben die Schaffung von Barrierefreiheit als Gebot zu berücksichtigen und umzusetzen. Priorität haben dabei die Schaffung der Barrierefreiheit im denkmalgerechten Rathaus, im öffentlichen Raum des Denkmalbereiches der Altstadt, im denkmalgeschützten ehemaligen Klausurflügel des Klosters bei der Umgestaltung zum Museum und  bei Haltestellen unmittelbar am Marktplatz. Im besonderen Fokus steht der öffentliche Raum.

    Obwohl die Altstadt vom Bahnhof und Busbahnhof bereits barrierefrei zu erreichen ist, soll nach dem aktuell erarbeiteten Verkehrskonzept die Erreichbarkeit der Altstadt weiterhin wesentlich verbessert werden. Das betrifft vor allem den Busverkehr, der unmittelbar am Marktplatz zwei Haltestellen erhalten soll, die im Zuge der Sanierung von J.-S.-Bach-Straße und Maxim-Gorki-Straße behindertengerecht gestaltet werden. Bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes ist unter Beachtung der denkmalrechtlichen Forderungen auch auf eine barrierefreie und gehkomfortable Ausführung der Gehlinien innerhalb der Gehwege geachtet worden. Neben den Unter- und Oberstreifen in Naturstein erhielten die Gehwege Gehlinien, die mit diagonal verlegten Gehwegeplatten und Bischofsmützen eine sehr plane Oberfläche bieten. Des Weiteren sind die selbstverständlichen Absenkungen - und wenn notwendig Querungshilfen – im sanierten öffentlichen Raum realisiert.

 

Umsetzungszeitraum:

  • 2009 - 2014

 

Finanzierung:

  • Städtebauförderung (Städtebaulicher Denkmalschutz, Stadtumbau Ost)

 

Weiterführende Informationen:

 

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