Referendarsjahrgang 2015 bis 2017 - Im Profil

Seit 2018 sind „unsere“ beiden Referendare des Jahrgangs 2015 bis 2017, Anne-Carin Heilmann und Ken Gericke, im MIL tätig. Nachdem beide Ende 2017 ihre mündlichen und schriftlichen Prüfungen erfolgreich abgelegt haben, erfolgte der Übergang vom Städtebaureferendariat in den Berufsalltag nahtlos. Frau Heilmann wurde im Referat 21 - Städtebau- und Wohnraumförderung eingestellt, Herr Gericke ist ebenfalls in der Abteilung Stadtentwicklung und Wohnungswesen, im Referat Städtebau- und Wohnungsrecht tätig. Die zwei Städtebaureferendare waren zum 1. Oktober 2015 als Referendare eingestellt worden.




 

Frau Heilmann, die ihr Studium in Cottbus an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg / BTU absolviert hat, war vorher in der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel beschäftigt. Dabei stand das erste Beteiligungsverfahren zum Regionalplanentwurf "Freiraum und Windenergie" im Fokus. Der  kommunale  Ausbildungsabschnitt des Referendariats führte Frau Heilmann in die Stadtverwaltung der Stadt Oranienburg - unter anderem in das Stadtplanungsamt. Dort wurde sie mit dem breiten Spektrum des Alltags in einem Planungsamt konfrontiert – von der Stellungnahme zum kommunalen Einvernehmen bis hin zur Konfliktanalyse von geplanten Vorhaben.


Herr Gericke, Absolvent des Instituts für Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin, hat vor dem Referendariat bereits Erfahrungen im Öffentlichen Dienst gesammelt. Er war mehrere Jahre in einem EU-Projekt zur Europäischen Raumentwicklung im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt beschäftigt. In der kommunalen Phase des Referendariats war er in der Stadtverwaltung Potsdam, unter anderem im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt tätig. Er wurde beispielsweise mit Änderungen an einem Bebauungsplan betraut und nahm viele Vor-Ort-Termine wahr.






 

Ein wesentlicher Schwerpunkt im Referendariat ist, die praktischen Arbeitsabläufe der Verwaltung direkt in den Kommunen und Landeseinrichtungen kennenzulernen und aktiv mitzuwirken. Den Referendaren wurden die jeweiligen Aufgaben sowie Organisationsstrukturen, z.B. beim Landesamt für Umwelt (LfU), beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM), bei der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) und selbstverständlich auch beim LBV vermittelt.

Während des Referendariats haben die beiden zudem zahlreiche Fachveranstaltungen und Workshops, zum Beispiel zu den Themen Brandenburgische Bauordnung, BauGB, Projektsteuerung, Rhetorik und Management, Planungswettbewerbe sowie Korruptionsprävention besucht. Organisiert wurden diese Veranstaltungen u.a. durch das MIL, das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), die Landesakademie für Öffentliche Verwaltung (LaköV) und das Institut für Städtebau (IfS) Berlin).







 

 

 

 

 

 

Die Exkursionen führten in den Jahren 2015 bis 2017 nach Brüssel, ins Bundeskanzleramt, in den Brandenburger Landtag, zu Schloss und Park Sanssouci, zur Baustelle der Staatsoper Berlin, aber auch zur Müllverbrennungsanlage  und zum Klärwerk Ruhleben.

 


 

 

 


Städtebaureferendariat 2015 bis 2017

 

Einstellungsbehörde Städtebaureferendare


Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)
Referat 13 – Personal, Aus- und Fortbildung
Henning-von-Tresckow Str. 2-8
14467 Potsdam



Weitere Informationen

 
  • Ausbildungsprüfungsordnung 
    (Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen des höheren technischen Verwaltungsdienstes im Land Brandenburg - APOhtD)