Der Bericht liegt nicht in gedruckter Form vor.


Download:

Bevölkerungsvorausschätzung 2014 bis 2030 - Ämter und amtsfreie Gemeinden des Landes Brandenburg (PDF)
(korrigierte Fassung Anlagen 7 und 8)

 

Probleme beim Öffnen der PDF-Dateien? 

Nutzen Sie zum Öffnen der Datei die aktuelle Version eines PDF-Readers. Deaktivieren Sie die PDF-Plug-ins im Browser. Sollte das nicht möglich sein, können Sie mit der rechten Maus-Taste "Ziel speichern unter..." wählen.

Berichte der Raumbeobachtung – Dezember 2015

Bevölkerungsvorausschätzung 2014 bis 2030 - Ämter und amtsfreie Gemeinden des Landes Brandenburg

Herausgeber: Landesamt für Bauen und Verkehr, Dezernat Raumbeobachtung und Stadtmonitoring


Ansprechpartner:
Wieland Zupp (E-Mail: wieland.zupp@lbv.brandenburg.de)
Hans Jürgen Volkerding (E-Mail: hans-juergen.volkerding@lbv.brandenburg.de)

Dezember 2015, 53 Seiten, Grafiken, Tabellen, Karten


Im Land Brandenburg wird die Bevölkerungszahl kurz- und mittelfristig durch Zuwanderung steigen, bis zum Jahr 2030 aber um rund 135.000 Personen (5,5 %) absinken. Kleinräumig verläuft die Entwicklung deutlich unterschiedlich. Nach Schätzungen des Dezernats Raumbeobachtung und Stadtmonitoring werden 38 der untersuchten 200 amtsfreien Gemeinden und Ämter im Jahr 2030 einen höheren Bevölkerungsstand aufweisen als im Jahr 2013. Es handelt sich dabei jedoch fast ausschließlich um Gemeinden im Berliner Umland, die deutlich von Wanderungsgewinnen aus der Bundeshauptstadt profitieren. Auf der anderen Seite werden zwei Drittel aller Raumeinheiten mehr als 10 % an Bevölkerung verlieren. Die Zahl der Ämter und amtsfreien Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern wird bei Beibehaltung des administrativen Zuschnitts von 41 auf 56 zunehmen.

Die Alterung der Bevölkerung setzt sich fort, wird aber durch Wanderungsgewinne aus Berlin und dem Ausland abgemildert. Gerade im Berliner Umland erhöht sich die Zahl der Personen im Seniorenalter überproportional, wenn die infolge von Zuwanderung sehr stark besetzten mittleren Altersjahrgänge in das Rentenalter vorrücken.

  
Unbedingt zu beachten ist, dass es sich bei den Ergebnissen lediglich um eine Schätzung handelt, da die Mehrzahl der Raumeinheiten eine vergleichsweise geringe Bevölkerungszahl aufweist. Regional auftretende Ereignisse (z. B. Arbeitsplatzverlagerungen örtlicher Betriebe, Eröffnung von Gemeinschaftseinrichtungen für Flüchtlinge) sind nicht prognostizierbar, können jedoch gerade kleinräumig die Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur nachhaltig prägen. Die kleinräumige Bevölkerungsvorausschätzung baut auf den Annahmen der gemeinsam mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg erstellten Landesprognose auf. Sie hat das Basisjahr 2013 und berücksichtigt erstmalig Ergebnisse des Zensus 2011.