Theoretische Prüfung

Änderungen bei den theoretischen Prüfungen zum Erwerb einer Lizenz für Luftfahrer

Bild Lizenzwesen mit Karte

Im Einklang mit den einschlägigen AMC („Acceptable Means of Compliance“ = Akzeptierte Nachweisverfahren) der EASA stellt die LuBB das System der theoretischen Prüfungen zum Erwerb einer Lizenz für Luftfahrer um. Die Prüfungen erfolgen schrittweise nicht mehr nach den vom DAeC veröffentlichten Fragenkatalogen, sondern nach eigenen Katalogen, die auf Basis der ECQB („European Central Question Bank“) der EASA entwickelt wurden (den [einheitlichen „amtlichen“] Fragenkatalog gibt es seit Anwendbarkeit der Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 nicht mehr!).

Die Kataloge bestehen aus einem öffentlichen Teil  (siehe unten) und einem nicht-öffentlichen Teil, d.h. in den Prüfungen gibt es auch unbekannte Fragen. Damit soll gewährleistet werden, dass tatsächlich der Stoff beherrscht wird und nicht nur der Katalog auswendig gelernt wurde.

Die Fragen des nicht-öffentlichen Teils sind denjenigen des öffentlichen Teils ähnlich (z.B. andere Zahlenwerte bei den Navigationsaufgaben). Alle Fragen entsprechen den Lern- und Prüfungszielen der maßgeblichen AMC der EASA.

Einen Zugriff auf die Struktur der neuen Prüfungen finden Sie unten. Bitte beachten Sie auch das zugehörige Merkblatt.

Das neue Prüfungssystem wird für LAPL(A), PPL(A), LAPL(H), PPL(H), LAPL(S) und SPL seit Oktober 2016 verbindlich eingesetzt.

Vorher begonnene Prüfungen werden nach dem bisherigen System zu Ende geführt (Fortsetzungen, Teilwiederholungen).

 

 

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