Genehmigungsverfahren Hubschrauber-Sonderlandeplatz Asklepios Fachklinikum Teupitz

Verfahren gemäß § 6 Abs. 1 Luftverkehrsgesetz (LuftVG)

Hier: Auslegung der Antragsunterlagen; ortsübliche Bekanntmachung

Mit Schreiben vom  24.03.2017 beantragte die Asklepios Fachklinikum Brandenburg GmbH eine Genehmigung gemäß § 6 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) für die Anlage und den Betrieb eines Hubschrauber-Sonderlandeplatzes in dem am Klinikgelände nahe gelegenen Gewerbegebiet. Das Asklepios Fachklinikum Teupitz mit über 300 Betten ist eines der größten psychiatrisch-neurologischen Krankenhäuser in der Region Südbrandenburg. Bisher wurden jährlich ca. 100 Hubschraubereinsätze durchgeführt. Hierbei handelte es sich ausschließlich um den Transport intensivpflichtiger oder sogenannter Stroke-Unit (Schlaganfallstation) Patienten. Bislang fanden diese Flüge auf der Grundlage des § 25 Abs. 2 LuftVG statt. Um die notwendigen Transporte der intensivpflichtigen Patienten weiterhin gewährleisten zu können, entschloss sich der Krankenhausbetreiber nunmehr, einen Antrag auf Genehmigung eines Hubschrauber-Sonderlandeplatzes gemäß § 6 LuftVG zu stellen. Der Landeplatz soll ausschließlich für medizinische Hubschraubernoteinsätze und für Krankentransporte genutzt werden.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach § 6 Abs. 1 LuftVG liegen die erforderlichen Antragsunterlagen für einen Monat in der Stadt Teupitz gemäß der ortsüblichen Bekanntmachung im Veröffentlichungsblatt während der angegebenen täglichen Dienststunden im benannten Zeitraum zur allgemeinen Einsicht aus.

Jeder, dessen Belange von der Erteilung einer Genehmigung berührt werden können, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin–Brandenburg (Genehmigungsbehörde), Mittelstraße 5/5a, 12529 Schönefeld oder bei der auslegenden Stelle schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen erheben oder Hinweise und Anregungen zum Vorhaben vorbringen (unterschrieben, mit ladungsfähiger Adresse und hilfsweise Telefonnummer).

Die Schriftform kann durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne des Signaturgesetzes zu versehen. Bei der Verwendung der elektronischen Form sind besondere technische Rahmenbedingungen zu beachten, die im Internet unter www.LBV.Brandenburg.de/dateien/QES_technische_Rahmenbedingungen.pdf  aufgeführt sind.

Bitte beachten Sie, dass die Stadtverwaltung Teupitz keinen Zugang für die elektronische Kommunikation i. S. v. § 3a Abs. 2 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) eröffnet hat, dort per E-Mail eingereichte Einwendungen werden nicht berücksichtigt.

Bei gleichförmigen Einwendungen auf Unterschriftenlisten oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte ist ein Vertreter der übrigen Unterzeichner als Bevollmächtigter zu bestellen. Gleichförmige Einwendungen, die nicht diesen Erfordernissen entsprechen bzw. den Unterzeichner mit Namen und Anschrift nicht oder unleserlich angeben, bleiben im Verfahren unberücksichtigt (vgl. § 17 Verwaltungsverfahrensgesetz des Landes Brandenburg).

Gemäß § 6 Abs. 5 LuftVG i. V. m. § 10 Abs. 2 Nr. 3 LuftVG sind Äußerungen der nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz vom Bund oder nach landesrechtlichen Vorschriften anerkannten Naturschutzvereinigungen hinsichtlich ihrer Mitwirkungsrechte im Sinne des § 63 Bundesnaturschutzgesetz (neue Fassung) nach Ablauf der Einwendungsfrist ausgeschlossen (§ 73 Abs. 4 Satz 3 VwVfG).

 

Antragsunterlagen

Planunterlagen


Genehmigungsbehörde

 

Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg
Abteilung des Landesamtes für Bauen und Verkehr
Dezernat 41 - Fachplanung, Luftfahrtpersonal

Mittelstraße 5
12529 Schönefeld

 

Ansprechpartnerin:
Jessica Kamolz
Tel. 03342 4266-4101
E-Mail:
jessica.kamolz@lbv.brandenburg.de