Informationen zum Städtebaureferendariat


 

Welches Ziel hat das Städtebaureferendariat?

Das Referendariat ist eine Vorbereitung für den höheren technischen Verwaltungsdienst. Ziel ist es, Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen als Führungskräfte für den Öffentlichen Dienst zu qualifizieren und sie auf Leitungsfunktionen praxisgerecht vorzubereiten. Dabei sollen, aufbauend auf dem in der Hochschule erworbenen technischen Fachwissen, umfassende Kenntnisse vor allem für Management- und Führungsaufgaben sowie im öffentlichen und privaten Recht vermittelt werden.

Wie sind die Voraussetzungen in der Fachrichtung Städtebau?

Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium der Studiengänge Raumplanung mit Schwerpunkt Städtebau/Stadtplanung, Stadtplanung oder Stadt- und Regionalplanung erwartet.

Wer bildet aus?

Landesamt für Bauen und Verkehr (Ausbildungsbehörde)
Lindenallee 51
15366 Hoppegarten

Wolfgang Grobe (Ausbildungsleiter)
Tel.: 03342 4266-1001 (Sekretariat)
E-Mail: wolfgang.grobe@lbv.brandenburg.de

Carmen Weinert (Ansprechpartnerin)
Tel.: 03342 4266-3220
E-Mail: carmen.weinert@lbv.brandenburg.de

Wer stellt ein?

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) (Einstellungsbehörde)
Henning-von-Tresckow Str. 2-8
14467 Potsdam

Wie lange dauert das Referendariat? Wie verläuft das Referendariat?

In der Regel dauert die Ausbildung zwei Jahre und ist in mehrere Abschnitte gegliedert.

Der längste Abschnitt findet mit 52 Wochen in einer Stadtverwaltung im Land Brandenburg statt. Welche Stadtverwaltung konkret dies ist, wird vorgegeben.

Es folgen weitere Abschnitte in Kreis- oder/und Landesverwaltung(en), einer regionalen Planungsstelle oder einem Bundesministerium.

Alle Abschnitte sind jeweils unterbrochen durch mehrwöchige Lehrgänge, aber auch durch einzelne Seminare, Studientage und Exkursionen. Einige der Lehrgänge und Exkursionen können auch außerhalb von Berlin und Brandenburg stattfinden. Die Studientage der Referendare sind sowohl für den gemeinsamen Austausch zu grundsätzlichen und aktuellen Themen als auch für das Selbststudium gedacht.

Eine Arbeitsgruppe mit den Referendaren anderer Fachrichtungen und anderer Bundesländer gibt Gelegenheit, in Erfahrungsaustausch zu treten, externe Dozenten kennen zu lernen sowie die eigenen erworbenen Fähigkeiten zu präsentieren. Darüber hinaus geht es darum, sich besser auf die Prüfungen vorbereiten zu können.

Eine wichtige Adresse ist der Bundesverband des technischen Referendariats (BvdtR). Neben dem fachrichtungsübergreifenden Informationsaustausch geht es um die Unterstützung der Referendarausbildung durch die Koordination der Arbeitsgemeinschaften, die Interessenvertretung der Referendare gegenüber den Ausbildungs- und Prüfungsbehörden sowie die Darstellung der Referendarausbildung in der Öffentlichkeit. Die jährlichen Bundestreffen des technische Referendariats finden in der Regel an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer statt.

Wie wird das Referendariat abgeschlossen?

Das Referendariat wird mit der Großen Staatsprüfung abgeschlossen. Für die Abnahme der Prüfung ist das Oberprüfungsamt für den höheren technischen Verwaltungsdienst in Bonn zuständig. Zu den Prüfungen gehören eine Hausarbeit, vier schriftliche Arbeiten aus sechs  Prüfungsfächern unter Aufsicht und eine mündliche Prüfung vor dem Oberprüfungsamt. Das Examen berechtigt, die Bezeichnung Assessorin bzw. Assessor zu tragen.

Was ist sonst noch wichtig?

Während des Referendariats sind die Referendare und Referendarinnen Beamte auf Widerruf und erhalten Anwärterbezüge für Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst. Die Arbeitszeit orientiert sich an der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im Öffentlichen Dienst.

Räumliche und zeitliche Flexibilität sowie ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sind während des Referendariats unbedingt erforderlich.

Die Einstellungsbehörde MIL und die Ausbildungsbehörde LBV unterstützen bei der Organisation und bei inhaltlichen Fragen. Von den Referendaren wird jedoch auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigenorganisation erwartet.

Wann ist der nächste Einstellungstermin?

Voraussichtlich zum November 2018 wird der nächste Referendarsjahrgang eingestellt. Die Ausschreibungen werden im Sommer 2018 erfolgen.
 

 


Städtebaureferendariat 2015 bis 2017

 

Einstellungsbehörde Städtebaureferendare


Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)
Referat 13 – Personal, Aus- und Fortbildung
Henning-von-Tresckow Str. 2-8
14467 Potsdam



Weitere Informationen

 
  • Ausbildungsprüfungsordnung 
    (Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen des höheren technischen Verwaltungsdienstes im Land Brandenburg - APOhtD)