Befahrensregelungen

Personenkahn im Spreewald (Foto: LBV)

Der Einsatz von Antriebsmaschinen an Wasserfahrzeugen im Biosphärenreservat Spreewald ist verboten.

Ausnahmen:

  1. Ausgenommen von diesem Verbot ist der Bereich des Dahme-Umflutkanals, des Köthener Sees, der Spree unterhalb des Wehres Leibsch und des Neuendorfer Sees.
  2. Für Spreewaldkähne sind einzelne Fließe vom Befahrensverbot mit Antriebsmaschine freigestellt. Andere festgelegte Fließe dürfen mit einer, durch die oberste Naturschutzbehörde, erteilten Ausnahmegenehmigung von motorbetriebenen Spreewaldkähnen befahren werden. Hierbei besteht für einige gesonderte Fließe die Einschränkung der Befahrbarkeit nur in Bergfahrt.

Diese Befahrensregelungen sind in einer Übersicht (Anlage zum Erlass des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung vom April 1997) dargestellt (siehe unten).

Nachtfahrten *) sind nur eingeschränkt möglich. Der Einsatz von Personenkähnen mit und ohne Antriebsmaschine ist in der Nachtzeit nicht gestattet.


Ausnahme:

  • Ein Erlass der Naturschutzbehörde ermöglicht für ausgewählte Fließe die Fahrt für Personenkähne ohne Antriebsmaschine bis 0.00 Uhr. Der Einsatz von Spreewaldkähnen mit Antriebsmaschine ist in der Nachtzeit nicht gestattet. Die Nutzung von Spreewaldkähnen ohne Antriebsmaschine ist in der Nachtzeit durch Anwohner zu nicht gewerblichen Zwecken möglich.


Hinweis:

Auch eine Ausnahmegenehmigung, die den Einsatz der Antriebsmaschine erlaubt, erstreckt sich nur auf den Zeitraum des Tages.

*) Der Zeitraum der Nacht beginnt gemäß Landesschifffahrtsverordnung im Biosphärenreservat Spreewald eine Stunde nach Sonnenuntergang und endet eine Stunde vor Sonnenaufgang.



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