Abmessungen von Kennzeichen

Gemäß § 47 Abs. 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) kann das LBV eine Ausnahme vom vorderen Kennzeichen genehmigen.

Das LBV erteilt grundsätzlich keine Ausnahmen mehr für ein verkleinertes vorderes Kennzeichen, da in der Regel eine Umrüstung zumutbar ist und die Fahrzeugoptik dabei keine Rolle spielt.
Auch bei Oldtimern sind Veränderungen für die Anbringung eines vorschriftsmäßigen vorderen Kennzeichens (einzeilig oder zweizeilig) möglich, welche den Originalzustand des Oldtimers nicht beeinträchtigen.

Da die FZV nur die Höhe und die maximale Breite des Kennzeichens verbindlich vorschreibt, ergibt sich die Kennzeichenbreite aus den vorgeschriebenen Maßen der Schriftbreite und der Zwischenräume der Zeichen. Durch die Auswahl der Schriftbreite und der Anzahl der Zeichen steht der Zulassungsbehörde deshalb ein gewisser Spielraum zur Verfügung.

Die Entscheidung über die Zuteilung eines verkleinerten hinteren Kennzeichens obliegt gemäß der Anlage 4 der FZV der zuständigen Zulassungsbehörde.