Bund/Länder-Programm Lebendige Zentren (LZ)

Luckenwalde, Boulevard
Luckenwalde, Boulevard (Foto: LBV)

 

Ziel des Programms

Das Programm Lebendige Zentren unterstützt den Erhalt und die Entwicklung von Stadt- und Ortskernen.
Die Revitalisierung und Stärkung von Stadtkernen sowie historischen Altstädten zur Profilierung, Standortaufwertung und zum Erhalt sowie die Förderung der Nutzungsvielfalt stehen im Fokus dieses Programms. Die geförderten Stadtkerne sollen sich zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur entwickeln.
Maßnahmen des städtebaulichen Denkmalschutzes sowie der Denkmalpflege, Maßnahmen zur Leerstandsbeseitigung, zur Vermeidung von Funktionsverlusten sowie die Aktivierung innerstädtischer Brachen, Klimaschutzmaßnahmen, Maßnahmen zur Verbesserung der grünen Infrastruktur sowie der städtischen Mobilität und die Sicherung der Versorgungsstruktur sind zentrale Aspekte der Förderung.
Interkommunale Kooperationen werden ebenfalls unterstützt.
 

Förderrichtlinie

Grundlage für dieses Programm sind die Städtebauförderungsrichtlinien (StBauFR 2015 vom 26.10.2015, zuletzt geändert mit Erlass des MIL vom 19.08.2019) mit den jeweiligen Anlagen.
 

Fördergegenstand

Folgende Maßnahmen sind förderfähig:

  • die Vorbereitung der Gesamtmaßnahme wie Erarbeitung und/ oder Fortschreibung (integrierter) städtebaulicher, gebietsbezogener Entwicklungskonzepte,
  • bauliche Maßnahmen zum Erhalt des baukulturellen Erbes
  • Sicherung und Sanierung erhaltenswerter, stadtbildprägender Gebäude, historischer Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung
  • Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrisses
  • die Aufwertung und Qualifizierung des öffentlichen Raumes, des Wohnumfeldes und von Grün- und Freiräumen
  • Quartiers- und Citymanagement und Leistungen von Beauftragten.
     

Fördergebiet

Das Fördergebiet ist räumlich abzugrenzen. Die räumliche Abgrenzung kann erfolgen als

  • Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB,
  • Erhaltungsgebiet nach § 172 Abs. 1 Nr. 1 BauGB,
  • Maßnahmegebiet nach § 171 b, § 171 e oder § 171 f BauGB
  • Untersuchungsgebiet nach § 141 BauGB
  • oder durch Beschluss der Gemeinde erfolgen.
     

Antragstellung, Verfahren

Bewilligungsbehörde für das Bund/Länder-Programm ist das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV). Dort sind auch die jeweiligen Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Gesamtmaßnahme zu dem in den StBauFR genannten Termin – in der Regel zum 30.10. –  einzureichen.

Für die Antragstellung ist das Online – Portal des LBV zu verwenden sowie ein Antrag im Original auf dem Postweg einzureichen.

Die Begleitinformationen zu den Programmanträgen sind zwingend über das ent-sprechende Online – Portal des Bundes zu erstellen.

Für die Online-Bearbeitung von Antrag und Begleitinformation bedarf es der Bereitstellung der entsprechenden Zugangsdaten seitens des LBV.

Ansprechpartnerin dafür:
Ramona Nakonz
Telefon 03342 4266-3001
E-Mail Ramona.Nakonz@LBV.Brandenburg.de

 


Ansprechpartner


Stefan Ewers
(Dezernatsleiter 32 - Stadterneuerung)

Tel.: 03342 4266-3200
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail: Stefan.Ewers@
LBV.Brandenburg.de


Sibylle Al-Zain
Dezernat 32 - Stadterneuerung

Tel.: 03342 4266-3201
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail: Sibylle.Al-Zain@
LBV.Brandenburg.de