Bund/Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung (WNE)



Ziel des Programms


Das Nachfolgeprogramm des Stadtumbauprogramms unterstützt die Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels in Gebieten, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind. Damit sollen sie frühzeitig in die Lage versetzt werden, sich auf Strukturveränderungen und auf die damit verbundenen städtebaulichen Auswirkungen einzustellen. Ziel ist das Wachstum und die nachhaltige Erneuerung dieser Gebiete zu lebenswerten Quartieren zu befördern.

Die bisherigen Förderinhalte werden beibehalten und weiterentwickelt, insbesondere hinsichtlich der Unterstützung des Wohnungsbaus und der Klimafolgenanpassungen.

Damit gelten auch weiterhin grundsätzlich die Programmziele des MIL, welche mit Merkblatt vom Juli 2017 bekannt gegeben wurden. 

Ebenso beibehalten werden aufgrund der spezifischen Förderkonditionen die Teilprogramme Aufwertung von Stadtquartieren; Rückbau von Wohnungen; Sanierung, Sicherung und Erwerb von Altbauten sowie Rückführung städtischer Infrastruktur.

 

Förderrichtlinie

Grundlage für dieses Programm sind die Städtebauförderungsrichtlinien (StBauFR 2015 vom 26.10.2015, zuletzt geändert mit Erlass des MIL vom 19.08.2019) mit den jeweiligen Anlagen.
 

Fördergegenstand

Folgende Maßnahmen sind insbesondere förderfähig:

  • die Vorbereitung der Gesamtmaßnahme wie Erarbeitung und/ oder Fortschreibung (integrierter) städtebaulicher, gebietsbezogener Entwicklungskonzepte
  • städtebauliche Anpassungsmaßnahmen an Schrumpfungs- und Wachstumsentwicklungen
  • städtebauliche Neuordnung sowie die Wieder- und Zwischennutzung von Industrie-, Verkehrs- oder Militärbrachen einschließlich Nutzungsänderungen
  • Brachenentwicklung, insbesondere zur Unterstützung des Wohnungsbaus
  • Verbesserung des öffentlichen Raums, des Wohnumfeldes und der privaten Freiflächen
  • Anpassung und Transformation der städtischen Infrastruktur einschließlich der Grundversorgung
  • Aufwertung und Umbau des Gebäudebestandes
  • Maßnahmen der wassersensiblen Stadt- und Freiraumplanung und zur Reduzierung des Wärmeinseleffektes
  • Rückbau leerstehender, dauerhaft nicht mehr benötigter Gebäude oder Gebäudeteile oder der dazugehörigen Infrastruktur; der Rückbau von Wohnungen wird dabei ab dem Programmjahr 2020 mit bis zu 110 EUR/m² gefördert.

Die Durchführung von Maßnahmen des Klimaschutzes und / oder zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch Verbesserung der grünen Infrastruktur ist eine zwingende Voraussetzung für die Förderung von Gesamtmaßnahmen.

 

Fördergebiet

Das Fördergebiet ist räumlich abzugrenzen. Die räumliche Abgrenzung kann erfolgen als

  • Stadtumbaugebiet nach § 171 b BauGB
  • Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB
  • Städtebaulicher Entwicklungsbereich nach §165 BauGB
  • Erhaltungsgebiet nach § 172 Abs. 1 Nr. 1 BauGB

 

Antragstellung, Verfahren

Bewilligungsbehörde für das Bund/Länder-Programm ist das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV). Dort sind auch die jeweiligen Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Gesamtmaßnahme zu dem in den StBauFR genannten Termin – in der Regel zum 30.10. –  einzureichen.

Für die Antragstellung ist das Online – Portal des LBV zu verwenden sowie ein Antrag im Original auf dem Postweg einzureichen.

Die Begleitinformationen zu den Programmanträgen sind zwingend über das entsprechende Online – Portal des Bundes zu erstellen.

Für die Online-Bearbeitung von Antrag und Begleitinformation bedarf es der Bereitstellung der entsprechenden Zugangsdaten seitens des LBV.

Ansprechpartnerin dafür:
Ramona Nakonz
Telefon 03342 4266-3001
E-Mail Ramona.Nakonz@lbv.brandenburg.de

 

 

 


Anpsrechpartner

Mario Behrnd
(Dezernatsleiter 33- Stadterneuerung)
Tel.: 03342 4266-3300
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail:
Mario.Behrnd@
LBV.Brandenburg.de