Filmkennzeichen

Soll für Dreharbeiten an einem Fahrzeug ein Filmkennzeichen angebracht werden, kann das LBV eine Ausnahmegenehmigung zur Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) erteilen, wenn das Fahrzeug in einem Zulassungsbezirk des Landes Brandenburg auf einen Brandenburger Halter zugelassen ist (für nicht zugelassene Fahrzeuge werden grundsätzlich keine Ausnahmegenehmigungen erteilt).


Folgende Unterlagen sind erforderlich:

  • Antrag auf Geschäftsbrief, der von den vertretungsberechtigten Personen (Geschäftsführer, Prokurist) unterschrieben ist und folgende Angaben enthält:
    • für welche Dreharbeiten (Name Film oder Serie) wird die Ausnahmegenehmigung beantragt,
    • der Zeitraum und der Geltungsbereich (z. B. Stadt, Landkreise)
    • eine Begründung, warum das Fahrzeug mit dem Filmkennzeichen auf öffentlichen Straßen in Betrieb gesetzt werden soll (sind die Straßen für die Dreharbeiten nicht abgesperrt?) und
    • welches Filmkennzeichen an dem Fahrzeug verwendet wird.
  • unterschriebene Vollmacht vom Fahrzeughalter (bei Firmen auf Geschäftsbrief), in der erklärt wird, dass das Fahrzeug der Filmfirma „XYZ“ für die Dreharbeiten des Films/der Serie „XYZ“ überlassen wurde und der Halter mit der Beantragung der Ausnahmegenehmigung zur FZV einverstanden ist.
  • Kopie aller Seiten der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein),
  • Schreiben/Bescheid der Zulassungsbehörde „XYZ“, welche Filmkennzeichen zugeteilt wurden.