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Gewerbeflächenerfassung

Gewerbe- und Industriegebiete sowie gewerblich genutzte Flächen des Landes Brandenburg

© LBV

Das hier vorliegende Arbeitsergebnis bietet eine Zusammenfassung der aktualisierten und neu ermittelten Gewerbedaten in Form gebietsbezogener Exposés.

Gegenstand der Erfassung sind alle Industrie- und Gewerbegebiete soweit sie in einem genehmigten bzw. rechtswirksamen Bebauungsplan (BP) überwiegend Flächen zur gewerblichen Nutzung beinhalten. Hinzu kommen gewerbliche Bauflächen aus genehmigten Flächennutzungsplänen (FNP), die anhand der Luftbildauswertung (Orthofotos) eine bauliche Nutzung bzw. eine erste Erschließung erkennen lassen und in der Regel nicht unter 5 ha groß sind. Weiterhin enthalten sind Altstandorte (vor 1990 gewerblich bzw. industriell genutzt) ohne bauleitplanerischen Hintergrund.

Das hier vorliegende Arbeitsergebnis bietet eine Zusammenfassung der aktualisierten und neu ermittelten Gewerbedaten in Form gebietsbezogener Exposés.

Gegenstand der Erfassung sind alle Industrie- und Gewerbegebiete soweit sie in einem genehmigten bzw. rechtswirksamen Bebauungsplan (BP) überwiegend Flächen zur gewerblichen Nutzung beinhalten. Hinzu kommen gewerbliche Bauflächen aus genehmigten Flächennutzungsplänen (FNP), die anhand der Luftbildauswertung (Orthofotos) eine bauliche Nutzung bzw. eine erste Erschließung erkennen lassen und in der Regel nicht unter 5 ha groß sind. Weiterhin enthalten sind Altstandorte (vor 1990 gewerblich bzw. industriell genutzt) ohne bauleitplanerischen Hintergrund.

Mehr Informationen zur Gewerbeflächenerfassung

Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Identifizierung von Gewerbeflächenpotenzialen im Land Brandenburg. Dazu dienen die Sachdaten aus den Recherchen und die Digitalisierung der einzelnen Gewerbegebiete hinsichtlich ihrer äußeren Abgrenzung und inneren Flächennutzung.

Nach Regionen gegliedert finden Sie im Folgenden Karten- und Datenblätter der Industrie- und Gewerbegebiete sowie der gewerblich genutzten Flächen ausgewählter Kommunen. Das sind Gemeinden mit Status eines Regionalen Wachstumskerns (RWK) und/oder mit der Funktion eines Ober- oder Mittelzentrums sowie die Standorte der Güterverkehrszentren (GVZ). Landesweit umfasst diese Gruppe 63 Kommunen, die etwas mehr als die Hälfte der erfassten Gebiete bzw. zwei Drittel der Bruttoflächen abdecken (ca. 18.250 ha). Die gewerblich nutzbaren Flächen (Netto) in diesen Kommunen von etwa 13.350 ha sind anhand der Luftbildauswertung zu fast 80 % belegt.

In den 58 Zentralen Orten liegen etwa 60 % der gewerblichen Bruttoflächen des Landes, also fast 16.500 ha. In den RWK, die sich teilweise mit den Zentralen Orten überschneiden, befinden sich über 40 % bzw. 11.550 ha. In den drei Gemeinden mit GVZ Großbeeren, Grünheide (Mark) und Wustermark sind es 5 % bzw. 1.500 ha.

Region

 

Fläche (ha)   

Brutto

Gesamt

Fläche (ha)

Brutto

Auswahlgemeinden

Fläche (ha)

Netto

Auswahlgemeinden

Potenzial
von Netto

Auswahlgemeinden

Havelland-Fläming

7.500

4.750

3.350

17 %

Lausitz-Spreewald

8.100

5.050

3.650

28 %

Oderland-Spree

4.900

3.450

2.600

22 %

Prignitz-Oberhavel

3.800

2.700

2.000

25 %

Uckermark-Barnim

3.100

2.300

1.750

18 %

(Angaben gerundet)

Die Orte mit den größten Summen an gewerblichen bzw. industriellen Flächen sind Schwedt/Oder, Eisenhüttenstadt und Brandenburg an der Havel mit jeweils über 1.000 ha Brutto, gefolgt von Cottbus Spremberg, Ludwigsfelde, Frankfurt (Oder) und Grünheide (Mark) mit über 500 ha.

Den Schwerpunkt in den gebietsbezogenen Dossiers für die Zentralen Orte, Regionalen Wachstumskerne und Gemeinden mit GVZ bilden Flächendaten. Hinzu kommen unter anderem Planungsangaben und die verkehrliche Erschließung. Durch die Luftbildanalyse – und sofern vorhanden kombiniert mit der Bebauungsplanung – ergeben sich folgende digitale Flächen:

  • bebaute/genutzte gewerbliche Flächen,
  • öffentliche Verkehrsflächen,
  • „optische“ Potenziale und
  • unbebaute, aber nicht nutzbare Flächen bzw. nicht gewerblich genutzte Flächen.

Die Daten werden bei Bekanntgabe von Änderungen laufend aktualisiert und durch einen Abgleich mit den Informationen der WFBB geprüft. Vermarktungsangaben fließen hierbei nicht ein. Die zur Verfügung stehenden Luftbilder erstrecken sich bedingt durch den Befliegungsturnus über den Zeitraum 2022 bis 2024. Bitte beachten Sie dazu die auf den Datenblättern angegebenen Stände. Der Gebietsstand ist der 31.12.2024.

Hinweise und aktuelle Informationen zu Gewerbe- und Industriegebieten nehmen wir gern entgegen.

(09/2025)

Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Identifizierung von Gewerbeflächenpotenzialen im Land Brandenburg. Dazu dienen die Sachdaten aus den Recherchen und die Digitalisierung der einzelnen Gewerbegebiete hinsichtlich ihrer äußeren Abgrenzung und inneren Flächennutzung.

Nach Regionen gegliedert finden Sie im Folgenden Karten- und Datenblätter der Industrie- und Gewerbegebiete sowie der gewerblich genutzten Flächen ausgewählter Kommunen. Das sind Gemeinden mit Status eines Regionalen Wachstumskerns (RWK) und/oder mit der Funktion eines Ober- oder Mittelzentrums sowie die Standorte der Güterverkehrszentren (GVZ). Landesweit umfasst diese Gruppe 63 Kommunen, die etwas mehr als die Hälfte der erfassten Gebiete bzw. zwei Drittel der Bruttoflächen abdecken (ca. 18.250 ha). Die gewerblich nutzbaren Flächen (Netto) in diesen Kommunen von etwa 13.350 ha sind anhand der Luftbildauswertung zu fast 80 % belegt.

In den 58 Zentralen Orten liegen etwa 60 % der gewerblichen Bruttoflächen des Landes, also fast 16.500 ha. In den RWK, die sich teilweise mit den Zentralen Orten überschneiden, befinden sich über 40 % bzw. 11.550 ha. In den drei Gemeinden mit GVZ Großbeeren, Grünheide (Mark) und Wustermark sind es 5 % bzw. 1.500 ha.

Region

 

Fläche (ha)   

Brutto

Gesamt

Fläche (ha)

Brutto

Auswahlgemeinden

Fläche (ha)

Netto

Auswahlgemeinden

Potenzial
von Netto

Auswahlgemeinden

Havelland-Fläming

7.500

4.750

3.350

17 %

Lausitz-Spreewald

8.100

5.050

3.650

28 %

Oderland-Spree

4.900

3.450

2.600

22 %

Prignitz-Oberhavel

3.800

2.700

2.000

25 %

Uckermark-Barnim

3.100

2.300

1.750

18 %

(Angaben gerundet)

Die Orte mit den größten Summen an gewerblichen bzw. industriellen Flächen sind Schwedt/Oder, Eisenhüttenstadt und Brandenburg an der Havel mit jeweils über 1.000 ha Brutto, gefolgt von Cottbus Spremberg, Ludwigsfelde, Frankfurt (Oder) und Grünheide (Mark) mit über 500 ha.

Den Schwerpunkt in den gebietsbezogenen Dossiers für die Zentralen Orte, Regionalen Wachstumskerne und Gemeinden mit GVZ bilden Flächendaten. Hinzu kommen unter anderem Planungsangaben und die verkehrliche Erschließung. Durch die Luftbildanalyse – und sofern vorhanden kombiniert mit der Bebauungsplanung – ergeben sich folgende digitale Flächen:

  • bebaute/genutzte gewerbliche Flächen,
  • öffentliche Verkehrsflächen,
  • „optische“ Potenziale und
  • unbebaute, aber nicht nutzbare Flächen bzw. nicht gewerblich genutzte Flächen.

Die Daten werden bei Bekanntgabe von Änderungen laufend aktualisiert und durch einen Abgleich mit den Informationen der WFBB geprüft. Vermarktungsangaben fließen hierbei nicht ein. Die zur Verfügung stehenden Luftbilder erstrecken sich bedingt durch den Befliegungsturnus über den Zeitraum 2022 bis 2024. Bitte beachten Sie dazu die auf den Datenblättern angegebenen Stände. Der Gebietsstand ist der 31.12.2024.

Hinweise und aktuelle Informationen zu Gewerbe- und Industriegebieten nehmen wir gern entgegen.

(09/2025)

Planungsregion Havelland-Fläming

© LBV

Die Region mit der Besonderheit der zwei kreisfreien Städte Potsdam (P) und Brandenburg an der Havel (BRB) neben den drei Landkreisen Havelland (HVL), Potsdam-Mittelmark (PM) und Teltow-Fläming (TF) hat etwa 280 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen zu bieten. Etwa die Hälfte davon liegen in den 16 Orten mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion (Oberzentrum, Mittelzentrum, Regionaler Wachstumskern, Güterverkehrszentrum), die in den Dossiers näher betrachtet werden.

In der Planungsregion Havelland-Fläming gibt es nach derzeitigen Angaben etwa 7.500 ha Industrie- und Gewerbeflächen (Brutto), ca. 27 % der Flächen des Landes Brandenburg. In den ausgewählten Orten befinden sich davon 4.750 ha – also 64 %, wobei der Anteil im Landkreis Teltow-Fläming über 70 %, in Potsdam-Mittelmark dagegen weniger als 30 % beträgt. Dort haben Kloster Lehnin und Stahnsdorf gewerbliche Flächen mit jeweils über 100 ha Brutto summiert sowie Kleinmachnow mit ca. 90 ha, die nicht zu den Auswahlgemeinden gehören.

Weitere große Gewerbe- und Industrieflächen außerhalb der Auswahlgemeinden sind das Altindustrieareal Premnitz und das Industriegebiet Bernhardsmüh Baruth/Mark sowie Gebiete in Ketzin/Havel und Brieselang mit jeweils mehr als 200 ha Bruttofläche in Summe.

Die GVZ Berlin West (Teilfläche Wustermark) und Berlin Süd Großbeeren gehören zu den zehn größten Gewerbe- und Industrieflächen des Landes Brandenburg. Unbebaute Flächen gibt es hier nur noch in geringem Maße.

Weniger als 20 % der gewerblich nutzbaren Flächen stehen als Potenzialflächen zur Verfügung – sowohl in der gesamten Planungsregion als auch in den näher betrachteten Kommunen. Angaben zum Vermarktungsstand aus den Gemeinden zu noch vorrätigen Gewerbe- und Industrieflächen fallen aber geringer aus als die „optischen Potenzialflächen“ dieser Untersuchung, da veräußerte, aber noch ungenutzte Flächen vorhanden sind bzw. die bei der Bearbeitung aktuellen Luftbilder neuere Nutzungen noch nicht abbilden.

(09/2025)

Die Region mit der Besonderheit der zwei kreisfreien Städte Potsdam (P) und Brandenburg an der Havel (BRB) neben den drei Landkreisen Havelland (HVL), Potsdam-Mittelmark (PM) und Teltow-Fläming (TF) hat etwa 280 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen zu bieten. Etwa die Hälfte davon liegen in den 16 Orten mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion (Oberzentrum, Mittelzentrum, Regionaler Wachstumskern, Güterverkehrszentrum), die in den Dossiers näher betrachtet werden.

In der Planungsregion Havelland-Fläming gibt es nach derzeitigen Angaben etwa 7.500 ha Industrie- und Gewerbeflächen (Brutto), ca. 27 % der Flächen des Landes Brandenburg. In den ausgewählten Orten befinden sich davon 4.750 ha – also 64 %, wobei der Anteil im Landkreis Teltow-Fläming über 70 %, in Potsdam-Mittelmark dagegen weniger als 30 % beträgt. Dort haben Kloster Lehnin und Stahnsdorf gewerbliche Flächen mit jeweils über 100 ha Brutto summiert sowie Kleinmachnow mit ca. 90 ha, die nicht zu den Auswahlgemeinden gehören.

Weitere große Gewerbe- und Industrieflächen außerhalb der Auswahlgemeinden sind das Altindustrieareal Premnitz und das Industriegebiet Bernhardsmüh Baruth/Mark sowie Gebiete in Ketzin/Havel und Brieselang mit jeweils mehr als 200 ha Bruttofläche in Summe.

Die GVZ Berlin West (Teilfläche Wustermark) und Berlin Süd Großbeeren gehören zu den zehn größten Gewerbe- und Industrieflächen des Landes Brandenburg. Unbebaute Flächen gibt es hier nur noch in geringem Maße.

Weniger als 20 % der gewerblich nutzbaren Flächen stehen als Potenzialflächen zur Verfügung – sowohl in der gesamten Planungsregion als auch in den näher betrachteten Kommunen. Angaben zum Vermarktungsstand aus den Gemeinden zu noch vorrätigen Gewerbe- und Industrieflächen fallen aber geringer aus als die „optischen Potenzialflächen“ dieser Untersuchung, da veräußerte, aber noch ungenutzte Flächen vorhanden sind bzw. die bei der Bearbeitung aktuellen Luftbilder neuere Nutzungen noch nicht abbilden.

(09/2025)

kreisfreie Städte

kreisfreie Städte

Landkreis Havelland

Landkreis Havelland

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Landkreis Teltow-Fläming

Landkreis Teltow-Fläming

Planungsregion Lausitz-Spreewald

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In der Planungsregion mit ihren vier Landkreisen Elbe-Elster (EE), Oberspreewald-Lausitz (OSL), Spree-Neiße (SPN) und Dahme-Spreewald (LDS) sowie der kreisfreien Stadt Cottbus (CB) sind fast 300 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen registriert. In den hier näher dargestellten Auswahlkommunen mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion (Oberzentrum, Mittelzentrum, Regionaler Wachstumskern) befinden sich etwa die Hälfte der Gebiete, davon allein 100 in den Regionalen Wachstumskernen Cottbus, Spremberg, Schönefelder Kreuz (Königs Wusterhausen, Schönefeld, Wildau) und dem aus fünf Gemeinden bestehenden RWK Westlausitz.

Die Region hat im Vergleich nicht nur die höchste Anzahl an Industrie- und Gewerbeflächen, sondern liegt auch bezüglich der Bruttoflächen vorn (fast 30 % der Flächen des Landes Brandenburg). In den 18 ausgewählten Orten liegen 62 % der über 8.100 ha Brutto-Gewerbeflächen der Region Lausitz-Spreewald und bieten etwa 3.600 ha gewerblich nutzbare Flächen. Davon sind anhand der Luftbildauswertung fast 30 % noch nicht bebaut/genutzt – höchster Anteil aller Regionen Brandenburgs. In den Landkreisen Dahme-Spreewald und Spree-Neiße sind das ca. ein Viertel, in Cottbus ein Drittel der Flächen. Demnach stehen noch ca. 1.000 ha als Potenzial zur Verfügung.

Die Angaben zum Vermarktungsstand aus den Kommunen zu noch vorrätigen Gewerbe- und Industrieflächen fallen teilweise geringer aus als die „optischen Potenzialflächen“, da veräußerte, aber noch ungenutzte Flächen vorhanden sind bzw. die bei der Bearbeitung aktuellen Luftbilder neue Nutzungen noch nicht abbilden.

In der Region befinden sich vier der zehn größten Industrie- und Gewerbestandorte des Landes Brandenburg: der Industriepark Schwarze Pumpe (länderübergreifend: Spremberg 345 ha; Sachsen 316 ha), der Industriestandort Kraftwerk Jänschwalde, der Lausitz Science Park in Cottbus und der Chemiestandort Schwarzheide.

(09/2025)

In der Planungsregion mit ihren vier Landkreisen Elbe-Elster (EE), Oberspreewald-Lausitz (OSL), Spree-Neiße (SPN) und Dahme-Spreewald (LDS) sowie der kreisfreien Stadt Cottbus (CB) sind fast 300 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen registriert. In den hier näher dargestellten Auswahlkommunen mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion (Oberzentrum, Mittelzentrum, Regionaler Wachstumskern) befinden sich etwa die Hälfte der Gebiete, davon allein 100 in den Regionalen Wachstumskernen Cottbus, Spremberg, Schönefelder Kreuz (Königs Wusterhausen, Schönefeld, Wildau) und dem aus fünf Gemeinden bestehenden RWK Westlausitz.

Die Region hat im Vergleich nicht nur die höchste Anzahl an Industrie- und Gewerbeflächen, sondern liegt auch bezüglich der Bruttoflächen vorn (fast 30 % der Flächen des Landes Brandenburg). In den 18 ausgewählten Orten liegen 62 % der über 8.100 ha Brutto-Gewerbeflächen der Region Lausitz-Spreewald und bieten etwa 3.600 ha gewerblich nutzbare Flächen. Davon sind anhand der Luftbildauswertung fast 30 % noch nicht bebaut/genutzt – höchster Anteil aller Regionen Brandenburgs. In den Landkreisen Dahme-Spreewald und Spree-Neiße sind das ca. ein Viertel, in Cottbus ein Drittel der Flächen. Demnach stehen noch ca. 1.000 ha als Potenzial zur Verfügung.

Die Angaben zum Vermarktungsstand aus den Kommunen zu noch vorrätigen Gewerbe- und Industrieflächen fallen teilweise geringer aus als die „optischen Potenzialflächen“, da veräußerte, aber noch ungenutzte Flächen vorhanden sind bzw. die bei der Bearbeitung aktuellen Luftbilder neue Nutzungen noch nicht abbilden.

In der Region befinden sich vier der zehn größten Industrie- und Gewerbestandorte des Landes Brandenburg: der Industriepark Schwarze Pumpe (länderübergreifend: Spremberg 345 ha; Sachsen 316 ha), der Industriestandort Kraftwerk Jänschwalde, der Lausitz Science Park in Cottbus und der Chemiestandort Schwarzheide.

(09/2025)

kreisfreie Stadt

kreisfreie Stadt

Landkreis Elbe-Elster

Landkreis Elbe-Elster

Landkreis Dahme-Spreewald

Landkreis Dahme-Spreewald

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Landkreis Spree-Neiße

Landkreis Spree-Neiße

Planungsregion Oderland-Spree

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In den Landkreisen Märkisch-Oderland (MOL), Oder-Spree (LOS) sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) (FF) befinden sich ca. 180 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen. Davon liegen 86 in den elf Auswahl-Gemeinden. Allein die beiden Regionalen Wachstumskerne Fürstenwalde/Spree und Frankfurt (Oder)-Eisenhüttenstadt verfügen über ein Viertel der gewerblich oder industriell genutzten Gebiete der Region. Über 70 % der ca. 4.900 ha Bruttofläche der Planungsregion liegen in den ausgewählten Orten mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion (Oberzentrum, Mittelzentrum, Regionaler Wachstumskern, Güterverkehrszentrum).

In der Region stehen knapp 3.700 ha für eine Gewerbenutzung zur Verfügung bzw. werden bereits genutzt (Netto). Anhand der Luftbildinterpretation sind auf fast 80 % dieser gewerblich nutzbaren Flächen bauliche Anlagen oder gewerbliche Nutzungen erkennbar, 760 ha Flächen stehen demnach noch als Potenzial zur Verfügung. In den Landkreisen liegt der Potenzialflächenanteil bei 20 und in Frankfurt (Oder) bei unter 28 %. Die Höhe des Potenzials in Frankfurt (Oder) ist auf die Ausweisung eines weiteren Industrieareals an der A 12 zurückzuführen.

Teilweise liegen Vermarktungsangaben zur verfügbaren Fläche von Gebieten vor, die geringer ausfallen als die „optischen Potenziale“ der Luftbildauswertung, da sich der Stand der aktuellen Fotos zwischen 2022 bis 2024 bewegt und neue Nutzungen noch nicht abbilden oder aber veräußerte Flächen teilweise noch nicht bebaut sind.

Mit dem „Industriegebiet EKO Stahl GmbH“ in Eisenhüttenstadt befindet sich die zweitgrößte Gewerbe- bzw. Industriefläche des Landes Brandenburg in der Region (640 ha Bruttofläche). Das Gelände der Teslafabrik in Freienbrink, Gemeinde Grünheide (Mark) gehört ebenso zu den zehn größten Industriearealen des Landes (450 ha).

Rüdersdorf bei Berlin ist ein weiterer Standort mit einer Reihe von Gewerbe- und Industrieflächen außerhalb der Auswahlgemeinden mit 320 ha Bruttofläche in Summe.

(09/2025)

In den Landkreisen Märkisch-Oderland (MOL), Oder-Spree (LOS) sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) (FF) befinden sich ca. 180 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen. Davon liegen 86 in den elf Auswahl-Gemeinden. Allein die beiden Regionalen Wachstumskerne Fürstenwalde/Spree und Frankfurt (Oder)-Eisenhüttenstadt verfügen über ein Viertel der gewerblich oder industriell genutzten Gebiete der Region. Über 70 % der ca. 4.900 ha Bruttofläche der Planungsregion liegen in den ausgewählten Orten mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion (Oberzentrum, Mittelzentrum, Regionaler Wachstumskern, Güterverkehrszentrum).

In der Region stehen knapp 3.700 ha für eine Gewerbenutzung zur Verfügung bzw. werden bereits genutzt (Netto). Anhand der Luftbildinterpretation sind auf fast 80 % dieser gewerblich nutzbaren Flächen bauliche Anlagen oder gewerbliche Nutzungen erkennbar, 760 ha Flächen stehen demnach noch als Potenzial zur Verfügung. In den Landkreisen liegt der Potenzialflächenanteil bei 20 und in Frankfurt (Oder) bei unter 28 %. Die Höhe des Potenzials in Frankfurt (Oder) ist auf die Ausweisung eines weiteren Industrieareals an der A 12 zurückzuführen.

Teilweise liegen Vermarktungsangaben zur verfügbaren Fläche von Gebieten vor, die geringer ausfallen als die „optischen Potenziale“ der Luftbildauswertung, da sich der Stand der aktuellen Fotos zwischen 2022 bis 2024 bewegt und neue Nutzungen noch nicht abbilden oder aber veräußerte Flächen teilweise noch nicht bebaut sind.

Mit dem „Industriegebiet EKO Stahl GmbH“ in Eisenhüttenstadt befindet sich die zweitgrößte Gewerbe- bzw. Industriefläche des Landes Brandenburg in der Region (640 ha Bruttofläche). Das Gelände der Teslafabrik in Freienbrink, Gemeinde Grünheide (Mark) gehört ebenso zu den zehn größten Industriearealen des Landes (450 ha).

Rüdersdorf bei Berlin ist ein weiterer Standort mit einer Reihe von Gewerbe- und Industrieflächen außerhalb der Auswahlgemeinden mit 320 ha Bruttofläche in Summe.

(09/2025)

kreisfreie Stadt

kreisfreie Stadt

Landkreis Oder-Spree

Landkreis Oder-Spree

Landkreis Märkisch-Oderland

Landkreis Märkisch-Oderland

Planungsregion Prignitz-Oberhavel

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In den Landkreisen Prignitz (PR), Ostprignitz-Ruppin (OPR) und Oberhavel (OHV) befinden sich etwa 140 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen. Davon liegen über 60 % in den Mittelzentren bzw. Regionalen Wachstumskernen.

In der Planungsregion Prignitz-Oberhavel gibt es nach derzeitigen Angaben etwa 3.800 ha Industrie- und Gewerbeflächen (Brutto). In den zwölf Auswahlgemeinden mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion befinden sich ca. 70 % (2.700 ha) der Bruttoflächen, wobei der Anteil im Landkreis Ostprignitz-Ruppin bei unter 50 % liegt – die Hälfte der gewerblichen Fläche des Landkreises sich also außerhalb der Zentren Kyritz, Neuruppin und Wittstock/Dosse befindet. Maßgeblichen Anteil daran haben drei große Gebiete entlang der A 24: das Gewerbe- und Industriegebiet Heiligengrabe, der Temnitzpark (Dabergotz/Märkisch Linden) sowie der Gewerbepark „Ländchen Bellin" (Fehrbellin). Dagegen liegen ca. 90 % der Flächen im Landkreis Prignitz in den Auswahlgemeinden. Die Kommune Pritzwalk (Mittelzentrum in Funktionsteilung mit Wittstock/Dosse) hat mit dem „Gewerbepark Prignitz Falkenhagen/Rapshagen“ eines der zehn größten Gewerbegebiete Brandenburgs. Im Landkreis Oberhavel befinden sich etwa 70 % der Flächen in den Auswahlgemeinden. Hier spielt der Regionale Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK O-H-V) eine maßgebliche Rolle. Außerdem umfassen die Gewerbegebiete in Oberkrämer etwa 190 ha Brutto.

Die Gewerbe- und Industrieflächen der Auswahlgemeinden sind in Dossiers aufgearbeitet. Insgesamt gibt es in diesen Gebieten ca. 2.000 ha gewerblich nutzbare Flächen (Netto), von denen ein Viertel nach Auswertungen von Luftbildern noch nicht bebaut/genutzt sind (in PR etwa 40 %, in OPR 20 % und in OHV nur noch 10 %). Etwa 485 ha Potenzialflächen stehen demnach in den ausgewählten Gemeinden zur Verfügung (ca. 200 ha in den restlichen Kommunen der Region).

Die Angaben zum Vermarktungsstand der Wirtschaftsförderer zu noch vorrätigen Gewerbe- und Industrieflächen fallen teilweise geringer aus als die „optischen Potenzialflächen“, da veräußerte, aber noch ungenutzte Flächen vorhanden sind bzw. die bei der Bearbeitung aktuellen Luftbilder Stände von 2022 bis 2024 aufwiesen.

(09/2025)

In den Landkreisen Prignitz (PR), Ostprignitz-Ruppin (OPR) und Oberhavel (OHV) befinden sich etwa 140 Industrie- und Gewerbegebiete sowie gewerblich genutzte FNP-Flächen. Davon liegen über 60 % in den Mittelzentren bzw. Regionalen Wachstumskernen.

In der Planungsregion Prignitz-Oberhavel gibt es nach derzeitigen Angaben etwa 3.800 ha Industrie- und Gewerbeflächen (Brutto). In den zwölf Auswahlgemeinden mit zentralörtlicher oder besonders wirtschaftsrelevanter Funktion befinden sich ca. 70 % (2.700 ha) der Bruttoflächen, wobei der Anteil im Landkreis Ostprignitz-Ruppin bei unter 50 % liegt – die Hälfte der gewerblichen Fläche des Landkreises sich also außerhalb der Zentren Kyritz, Neuruppin und Wittstock/Dosse befindet. Maßgeblichen Anteil daran haben drei große Gebiete entlang der A 24: das Gewerbe- und Industriegebiet Heiligengrabe, der Temnitzpark (Dabergotz/Märkisch Linden) sowie der Gewerbepark „Ländchen Bellin" (Fehrbellin). Dagegen liegen ca. 90 % der Flächen im Landkreis Prignitz in den Auswahlgemeinden. Die Kommune Pritzwalk (Mittelzentrum in Funktionsteilung mit Wittstock/Dosse) hat mit dem „Gewerbepark Prignitz Falkenhagen/Rapshagen“ eines der zehn größten Gewerbegebiete Brandenburgs. Im Landkreis Oberhavel befinden sich etwa 70 % der Flächen in den Auswahlgemeinden. Hier spielt der Regionale Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK O-H-V) eine maßgebliche Rolle. Außerdem umfassen die Gewerbegebiete in Oberkrämer etwa 190 ha Brutto.

Die Gewerbe- und Industrieflächen der Auswahlgemeinden sind in Dossiers aufgearbeitet. Insgesamt gibt es in diesen Gebieten ca. 2.000 ha gewerblich nutzbare Flächen (Netto), von denen ein Viertel nach Auswertungen von Luftbildern noch nicht bebaut/genutzt sind (in PR etwa 40 %, in OPR 20 % und in OHV nur noch 10 %). Etwa 485 ha Potenzialflächen stehen demnach in den ausgewählten Gemeinden zur Verfügung (ca. 200 ha in den restlichen Kommunen der Region).

Die Angaben zum Vermarktungsstand der Wirtschaftsförderer zu noch vorrätigen Gewerbe- und Industrieflächen fallen teilweise geringer aus als die „optischen Potenzialflächen“, da veräußerte, aber noch ungenutzte Flächen vorhanden sind bzw. die bei der Bearbeitung aktuellen Luftbilder Stände von 2022 bis 2024 aufwiesen.

(09/2025)

Landkreis Oberhavel

Landkreis Oberhavel

Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Landkreis Prignitz

Landkreis Prignitz

Planungsregion Uckermark-Barnim

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In den beiden Landkreisen, die der Region ihren Namen geben, werden sechs Kommunen hinsichtlich ihrer gewerblichen Flächen genauer dargestellt. Es handelt sich dabei um die Mittelzentren, darunter die Regionalen Wachstumskerne (RWK) Eberswalde und Schwedt/Oder.

In der Region Uckermark-Barnim gibt es ca. 110 Industrie- und Gewerbegebiete bzw. gewerblich genutzte FNP-Flächen mit ca. 3.100 ha Gesamtfläche. Davon befinden sich 48 Gebiete mit ca. 2.300 ha und damit drei Viertel der Fläche in der Region in den ausgewählten Kommunen. Anhand von Planungsunterlagen und Luftbildauswertungen (zu beachten ist der jeweilige Stand der Luftbilder) ergibt sich in diesen sechs Gemeinden eine genutzte/bebaute Fläche von über 80 % der gewerblich nutzbaren Flächen. Demzufolge stehen dort zum Erhebungsstand ca. 320 ha Potenzialflächen zur Verfügung. In den übrigen Kommunen der Region sind geringe ca. 70 ha als Potenzialflächen ermittelt worden. Über den Vermarktungsstand dieser freien Flächen kann aufgrund der Untersuchungsmethodik keine abschließende Aussage getroffen werden. Veräußerte, aber noch leere Flächen werden hier als Potenzial für eine künftige Nutzung gewertet.

In der Region Uckermark-Barnim befindet sich das größte Gewerbe- und Industriegebiet Brandenburgs – der Industriepark PCK Raffinerie Schwedt mit ca. 900 ha Bruttofläche. Eine mögliche Erweiterung ist dabei noch nicht berücksichtigt. Mit den weiteren Gebieten in der Stadt sind hier zwei Drittel aller Flächen des Landkreises Uckermark zu finden. Neben Schwedt/Oder sind Eberswalde und Bernau bei Berlin die Orte mit einem großen Anteil an gewerblichen Flächen der Region Uckermark-Barnim, gefolgt von Prenzlau und Werneuchen. Eberswalde mit über 400 ha Bruttofläche beherbergt ein Drittel der Gewerbefläche des Landkreises Barnim, Bernau bei Berlin etwa 20 %.

(09/2025)

In den beiden Landkreisen, die der Region ihren Namen geben, werden sechs Kommunen hinsichtlich ihrer gewerblichen Flächen genauer dargestellt. Es handelt sich dabei um die Mittelzentren, darunter die Regionalen Wachstumskerne (RWK) Eberswalde und Schwedt/Oder.

In der Region Uckermark-Barnim gibt es ca. 110 Industrie- und Gewerbegebiete bzw. gewerblich genutzte FNP-Flächen mit ca. 3.100 ha Gesamtfläche. Davon befinden sich 48 Gebiete mit ca. 2.300 ha und damit drei Viertel der Fläche in der Region in den ausgewählten Kommunen. Anhand von Planungsunterlagen und Luftbildauswertungen (zu beachten ist der jeweilige Stand der Luftbilder) ergibt sich in diesen sechs Gemeinden eine genutzte/bebaute Fläche von über 80 % der gewerblich nutzbaren Flächen. Demzufolge stehen dort zum Erhebungsstand ca. 320 ha Potenzialflächen zur Verfügung. In den übrigen Kommunen der Region sind geringe ca. 70 ha als Potenzialflächen ermittelt worden. Über den Vermarktungsstand dieser freien Flächen kann aufgrund der Untersuchungsmethodik keine abschließende Aussage getroffen werden. Veräußerte, aber noch leere Flächen werden hier als Potenzial für eine künftige Nutzung gewertet.

In der Region Uckermark-Barnim befindet sich das größte Gewerbe- und Industriegebiet Brandenburgs – der Industriepark PCK Raffinerie Schwedt mit ca. 900 ha Bruttofläche. Eine mögliche Erweiterung ist dabei noch nicht berücksichtigt. Mit den weiteren Gebieten in der Stadt sind hier zwei Drittel aller Flächen des Landkreises Uckermark zu finden. Neben Schwedt/Oder sind Eberswalde und Bernau bei Berlin die Orte mit einem großen Anteil an gewerblichen Flächen der Region Uckermark-Barnim, gefolgt von Prenzlau und Werneuchen. Eberswalde mit über 400 ha Bruttofläche beherbergt ein Drittel der Gewerbefläche des Landkreises Barnim, Bernau bei Berlin etwa 20 %.

(09/2025)

Landkreis Barnim

Landkreis Barnim

Landkreis Uckermark

Landkreis Uckermark